Digitale Barrierefreiheit ist nicht nur eine ethische Verpflichtung, sondern auch eine gesetzliche Anforderung. Viele Unternehmen und öffentliche Einrichtungen müssen sich an die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) und die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.2) halten. Doch was bedeuten diese Regelwerke konkret für dich als Webseitenbetreiber? Dieser Artikel gibt einen verständlichen Überblick über die wichtigsten Anforderungen.
Inhaltsverzeichnis
Was ist die BITV 2.0? 📜
Die BITV 2.0 setzt die EU-Richtlinie 2016/2102 um und verpflichtet öffentliche Stellen in Deutschland, ihre digitalen Angebote barrierefrei zu gestalten. Das betrifft Websites, mobile Anwendungen und digitale Dokumente. Unternehmen aus der Privatwirtschaft sollten sich ebenfalls frühzeitig mit den Anforderungen befassen, da das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) ab 2025 auch sie betrifft.
Bin ich von der BITV 2.0 betroffen? 🤔
Nicht sicher, ob du die Anforderungen der BITV 2.0 erfüllen musst? Beantworte diese Fragen:
✅ Betreibst du eine Website oder App für eine öffentliche Einrichtung (z. B. Behörde, Hochschule, Bibliothek)?
✅ Erbringst du digitale Dienstleistungen für die öffentliche Hand oder mit öffentlichem Auftrag?
✅ Bietest du als privates Unternehmen ab 2025 digitale Dienstleistungen an (z. B. Online-Shops, Kundenportale, Banking, Verkehrsbetriebe)?
✅ Möchtest du rechtliche Risiken vermeiden und dich frühzeitig auf kommende Gesetzesänderungen vorbereiten?
👉 Falls du eine oder mehrere Fragen mit Ja beantwortet hast, solltest du deine digitale Barrierefreiheit dringend überprüfen und anpassen. ⚠️
Wer muss BITV 2.0 & WCAG 2.2 einhalten? 👥
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Öffentliche Stellen: Bundes- und Landesbehörden, Kommunen, Hochschulen, Bibliotheken.
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Unternehmen mit öffentlichem Auftrag: Energieversorger, Verkehrsbetriebe, Banken.
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Private Unternehmen ab 2025: Laut BFSG müssen viele Dienstleistungen barrierefrei sein, darunter Online-Shops und Kundenportale.
Konsequenzen bei Nichteinhaltung ⚖️
Unternehmen, die das Gesetz ignorieren, riskieren:
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Rechtliche Risiken: Abmahnungen und Klagen wegen Diskriminierung sind möglich.
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SEO-Nachteile: Suchmaschinen bevorzugen barrierefreie Websites, da sie strukturierter und nutzerfreundlicher sind.
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Kundenverlust: Menschen mit Behinderungen, ältere Nutzer:innen und viele mobile User haben Schwierigkeiten, nicht-barrierefreie Websites zu nutzen.
Wie du deine Website barrierefrei machst
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Teste deine Seite mit Tools wie WAVE oder Google Lighthouse 🛠️
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Verbessere Kontraste und optimiere die Navigation für Tastatursteuerung
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Stelle Alternativtexte für Bilder und Videos bereit 🖼️
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Nutze einfache Sprache und klare Strukturen 📝
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Lasse eine professionelle Prüfung durch BarrierefreiPLUS durchführen 🔍
Frühzeitig handeln und Vorteile sichern
Die Umsetzung von BITV 2.0 und WCAG 2.2 ist nicht nur eine Pflicht, sondern auch eine Chance. Wer jetzt investiert, sichert sich Wettbewerbsvorteile, bessere SEO-Rankings und eine größere Zielgruppe. 🌍
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